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Nikolausgedicht 2011

Wie auch in den letzten Jahren hat uns heuer wieder der Nikolaus auf unserer Weihnachtsfeier besucht. Dass er immer ein wachsames Auge auf uns hat, zeigt auch diesmal wieder das umfangreiche Gedicht, dass er uns vorgetragen hat. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an unseren Kameraden Thomas Wurschy.


Guten Abend liebe Leut´
zu Beginn der staden Zeit,
die uns wieder steht bevor
genau so wie im letzten Jahr.
Viel zu schnell verrinnt die Zeit
das Jahresend ist nicht mehr weit.

Wie es inzwischen bei Euch Sitte
Tritt jetzt der Niklaus in die Mitte.
Was hat Euch 20 11 gebracht?
Ich hab mir drauf ´nen Reim gemacht!
Obwohl das ist nicht immer leicht,
weil vieles doch dem Vorjahr gleicht

Geht´s um die Kameradschaftspflege
Bringt Ihr einiges zuwege
Die Wanderung zur Winterszeit
ging dieses Mal nach Grünenbaindt.
Der Schiausflug war auch sehr schön,
keinem ist ein Leid gescheh´n.
Eine Feier in den Mai
war auch dieses Jahr dabei.

Das Familienfest im Sommer
War gut besucht – wie immer.
Mitzubringen das Geschirr
erscheint mir da ein wenig wirr,
sind doch die Küchenschränke voll
da fragt man sich – was das denn soll?

Bei der Fahrt  ins Lammertal
gewandert über Berg- und Tal.
Auf der Alm Kaffe und Kuchen
und ein bisschen Pilze suchen
Schwimmbad, Sauna, Abendessen
auf der Terrasse rumgesessen
Müde war ich ging zur Ruh´
tat in der Nacht kein Äuglein zu,
Es wurde lautstark Holz gesägt,
in Abtenau kein Baum mehr steht.


Ein kurzer Halt in Bayrisch Gmain
im Feuerwehrerholungsheim
Und eine wilde Käserei
war zum Abschluß noch dabei.

So nebenbei – wen´s intressiert
Seit ihr die Gürtel angemessen
Ist immer noch nicht viel passiert -
den Lieferant kann man vergessen.
Ein anderer soll es jetzt richten-
ich will nie mehr darüber dichten!!

Endlich ist es doch vollbracht
weil dieses Mal die Sonne lacht.
Ein Gruppenbild ist neu entstanden,
auf dem sich später Leute fanden,
die gar nicht waren beim Termin.
Zauberei – so wie es schien!!!

Gaipl Dieter Gruppenführer
legt dieses Jahr den Posten nieder.
Zum Abschied gab´s ein leck´res Essen
von Emmi gekocht - nicht zu vergessen.
Der Wehr bleibt er noch weiter treu
Worüber ich mich auch sehr freu!!!

Unterstützungsgruppe Ö E L –
Alarmiert man oft - und schnell
stellt sich kurz darauf heraus
sie fährt nicht mal zum Tor hinaus.
Doch manches mal so steht´s geschrieben
Hat man Euch doch hinaus getrieben.
Zu Eisunfällen und zu Brand
kreuz und quer in Augsburg Land.

Ein Zimmerbrand im letzten Jahr
als Heilig Abend stand bevor.
Die Katze tot – Brandschaden groß
war der Familie hartes los.
Professionell wart ihr zu Werke
 rückt aus mit großer Mannschaftsstärke,
alle getürmt vom Christbaum schmücken
nicht zu der Ehefrau´n Entzücken

Es kann sein bei glattem Eis
fällt man schmerzhaft auf den Steiss.
So geschah´s dem Kommandant
als er aus dem Haus gerannt.
Merkt Euch das und seid gewahr
Eile auf Glatteis birgt Gefahr!

Motorradfahrer sollten wissen
Schon mancher hat ins Gras gebissen,
wenn die Fahrt ist viel zu schnell
kein Schutzengel mehr zur Stell´.
Gestürzt waren von ihnen drei
Wieder aufgestanden sind nur zwei.

Ein ICE bleibt stromlos liegen
stundenlang so ist´s geschrieben,
steht der Zug auf freier Strecke
bis zum Evakuierungszwecke
ausgelöst wird Großalarm.
Dann braust heran ein Riesenschwarm
von Feuerwehr und Polizei
Rettungsdienst und auch dabei
Busse für die Passagiere,
die gestiegen aus der Türe
über Leitern und auch Stege
oder andre Rettungswege.

Brandalarm im Altersheim
Fehlmeldung denkt insgeheim
mancher der zum Einsatz eilt,
bis dann doch wird mitgeteilt
dass es diesmal wirklich brennt,
was man am vielen Rauch erkennt.
Die Heizung stand in hellen Flammen
als eure Einsatzkräfte kamen -
drangen vor in dichten Rauch
mit Atemschutz und Wasserschlauch
haben sie den Brand beendet.
Zum Dank Euch Speis und Trank  gespendet.

Ein Autobrand hat Euch bei Nacht
unsanft um den Schlaf gebracht.
Und in der Eile kann´s gescheh´n
man sieht eine falsche Jacke steh´n.
Darin der Joker ganz verlegen
kann sich nur am Rand bewegen.

Weil im Falle eines Falles
Feuerwehr – Mädchen für alles.
Alte Autos defilieren
Krieger-Soldaten aufmarschieren
Katzenjammer auf dem Baum
nach den Wespennestern schau´n.
Auch zum flügellahmen Schwan
rücken Einsatzkräfte an.
Der hat dem Zugriff sich entzogen,
wobei er nicht mal weggeflogen.
Nur ganz einfach weg geschwommen,
bevor ihr ihm zu nah gekommen.
Bittgang - der Fronleichnamszug
und als wär´s noch nicht genug
Sankt Martin und die Nacht des Lichts!!
Wie man sieht es gibt fast nichts
wo die Wehr im Hintergrund
Arbeit leistet Stund´um Stund´.

Die viele Zeit fürs Ehrenamt
wird hierzuland nicht anerkannt.
Die Idee von einer Karte
war vorbei schon vor dem Starte.
Bürokratismus und Kontrolle
falls einer hier betrügen wolle.
Lumperei wird unterstellt,
dem der sich dem Dienste stellt:
Freizeit, Gesundheit sogar Leben
im Extremfall hinzugeben-
diesem Risiko setzt ihr Euch aus!
Finanziell schaut nichts heraus.

Billiger sind Dankesreden
oft und gern von sich gegeben
bei jedem Jubiläumsfest
wo die Schar der Ehrengäst´
Freibier trinkt und gratis tafelt
dabei von Anerkennung schwafelt.
Jetzt wisst auch Ihr: es bleibt beim Alten
soll´n sie die Karte doch behalten!!!

Weil Ihr – da kann ich sicher sein
werdet weiter helfen unverdrossen
setzt Euch zum Wohl der Menschen ein -
egal, was von der Politik beschlossen!!!

Drum ist´s an mir Euch hoch zu loben
im Auftrage des Herrn da droben!
Das zu sagen meine Pflicht
Am End vom Nikolausgedicht.
Doch nicht nur Pflicht für mich auch Ehr`
wenn ich Euch dies Lob gewähr!

Nun ist es für mich Zeit zu geh´n,
noch andre Menschen woll´n mich seh´n.

Ich wünsch´ Euch schöne Weihnachtszeit
voll Ruhe und Besinnlichkeit.
Übers Jahr viel Glück und Segen
auf allen Euren Lebenswegen.
Bei Übung und Einsatz viel Geschick,
kommt stets gesund vom Dienst zurück.
Bleibt wie Ihr seid, so will ich meinen
Einer für alle - alle für einen!!