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Nachdem uns dieses Thema nun schon seit vielen Jahren beschäftigt, und jetzt, im Januar 2007 aktueller denn je ist, haben wir uns entschlossen, das Vorhaben
Gerätehaus-Neubau in unsere Homepage mit aufzunehmen. Wir werden immer wieder so aktuell wie möglich über den Stand der Dinge berichten.
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Unsere Berichterstattung beginnen wir am 30. Januar 2007 mit einem Artikel aus dem Jahr 2002, einem Zeitungsartikel vom 27.01.2007 und ein paar aktuellen
Bildern vom Feuerwehrgerätehaus!
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Quelle: Reischenaunachrichten Nr. 19/2002
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Ein neues Feuerwehrgerätehaus Warum braucht die
Freiwillige Feuerwehr Dinkelscherben ein neues Feuerwehrgerätehaus? Im vergangenen Kommunalwahlkampf war einiges über unser Feuerwehrhaus zu hören. Aus den Programmen aller Parteien war zu
entnehmen, daß für die Feuerwehr eine vernünftige Lösung geschaffen werden muß. Sogar von Abbruch und Neubau war die Rede.
Aber ist das überhaupt notwendig? Kostet das nicht Unmengen Geld? Kann
man ein Gebäude, das gerade erst vor 30 Jahren in Betrieb genommen wurde schon wieder abreißen, obwohl es noch ganz brauchbar erscheint? Diese oder ähnliche Fragen wird sich der Eine oder Andere
daraufhin gestellt haben. Nun ist die turbulente Wahlkampfzeit zu Ende und so möchten wir als Ihre Feuerwehr die ganze Problematik auch aus unserer Sicht darstellen.
Als am 4. Juli 1971 das Dinkelscherbener Feuerwehrhaus mit
Schulungsraum, Schlauchwaschanlage und vier Fahrzeugstellplätzen seiner Bestimmung übergeben wurde, wies der damalige Bürgermeister Katzenschwanz in seiner Ansprache darauf hin, daß vor vielen Jahren
niemand vorhersehen konnte, welche Entwicklung die Marktgemeinde nehmen würde. Hinzu komme, daß sich die Technik im Feuerwehrwesen weiter entwickel habe und die alten Spritzen und Geräte von einer neuen
Ausrüstung verdrängt wurden.
Damals bestand die Ausrüstung unserer Feuerwehr aus einem Großfahrzeug
(TLF 16/25), drei Kleinfahrzeugen (LF 8, ÖSF, MZF) und einem Anhänger. Mit vier dazugehörenden Atemschutzgeräten wurde ein eindeutiger Schwerpunkt bei der Brand- und Ölschadensbekämpfung gelegt. Die Zahl
der Einsätze bewegte sich zwischen 10 und 15 pro Jahr. Diese wurden mit 62 aktiven Feuerwehrleuten bewältigt. Heute gehören drei Großfahrzeuge (LF 16/12, TLF 16/25, GW-ÖL), vier Kleinfahrzeuge (LF 8,
MZF, ELW 1, ELW 2) und drei Geräteanhänger zum Fuhrpark. Die Anzahl der Atemschutzgeräte hat sich auf 12 verdreifacht, hinzu kamen vier Chemiekalienschutzanzüge. Mit 82 aktiven Feuerwehrleuten rücken wir
im Jahresdurchschnitt zu 80 Einsätzen aus. Ein Schwerpunkt ist kaum mehr zu erkennen, da eine Stützpunktfeuerwehr, wie wir sie sind, allen Einsatzarten gewachsen sein muß. Neben der Brandbekämpfung, die
gerade noch 1/3 in der Statistik ausmacht, sind weitere Aufgaben wie z.B. Unfallrettung, Technische Hilfeleistung und Gefahrstoffeinsätze hinzugekommen.
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Quelle: Augsburger Allgemeine vom 27.01.2007
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Aus dieser nur kleinen Gegenüberstellung ist zu erkennen, welch große
Veränderung unsere Feuerwehr in den letzten 30 Jahren erfahren hat. Das Gerätehaus dagegen ist seit 1971 in Größe und Ausstattung das gleiche geblieben! Ein funktionsfähiges
Feuerwehrhaus ist weit mehr als nur eine Garage für die Feuerwehrfahrzeuge! - Hier werden die Schläuche aus der ganzen Umgebung gereinigt, geprüft und nötigenfalls repariert (ca. 750 Stück pro Jahr),
obwohl die Schlauchwaschanlage nur mit hohem personellem und wirtschaftlichem Aufwand betrieben werden kann und zudem nur sehr störanfällig funktioniert! - Hier werden sämtliche Feuerwehrgeräte,
ebenso Fahrzeuge, nach den geltenden Vorschriften geprüft, gepflegt und wenn notwendig in Stand gesetzt, obwohl keine geeigneten Werkstätten vorhanden sind! - Hier finden Übungen und Ausbildungen
statt auch auf überregionaler Ebene mit zahlreichen Teilnehmern, obwohl der Schulungsraum mit 30 Personen zum Bersten voll ist! - Hier wird bei Großschadensereignissen wie beispielsweise Hochwasser
oder großen Unwettereinsätzen, eine eigene Einsatzzentrale gebildet. Hier wird dann das Einsatzpersonal verpflegt und mit allem Notwendigen für die Einsätze versorgt, obwohl es keine geeigneten
Aufenthaltsräume, keine Kochgelegenheit, keine Waschgelegenheit und nur ein einziges WC gibt! - Hier herrscht ein sehr akuter Platzmangel, der unseren freiwilligen Dienst täglich sehr behindert,
obwohl damit eine riesige Unfallgefahr verbunden ist!
Darüber hinaus veranlaßte die Feuerwehr wegen der immer massiver
auftretenden Bauschäden eine Begutachtung durch das Bauamt. Ein hinzugezogener Statiker kam in seinem Gutachten zu dem Schluß, daß die Decke im Feuerwehrhaus spätestens in drei Jahren entfernt sein
sollte, da sie sonst einstürzen könnte. Der Gemeinderat erkannte den Handlungsbedarf, stellte Planungsmittel zur Verfügung und beauftragte einen Architekten mit der Planung eines neuen Feuerwehrhauses.
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Um die dringende Notwendigkeit eines Neubaus zu unterstreichen und um die mittlerweile starke Baufälligkeit des Gebäudes darzustellen, anschließend ein paar
Einblicke in unser Feuerwehrhaus.
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Feuchtigkeit im Unterrichtsraum
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Feuchtigkeit in der Gerätewart-Werkstatt
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23. Juni 2007 - Bürgermeister Baumeister kündigt Baubeginn für Spätherbst an !
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Bürgermeister Peter Baumeister war am 23. Juni 2007 Gast bei der Einsatzübung der FF Dinkelscherben. Und er brachte positive Neuigkeiten mit. Baumeister
berichtete, dass im kürzlich verabschiedeten Haushalt 2007 Gelder für die Feuerwehr bereit gestellt wurden und die Finanzierung des neuen Gerätehauses somit gesichert ist. Zitat Peter Baumeister “...so dass also ich davon ausgehen kann momentan, dass wir im Spätherbst tatsächlich den Spatenstich haben werden bzw. zuerst den Abbruch und den Abriss des alten Gebäudes und dann wirklich mit der Realisierung des Neubaus noch heuer beginnen können.”
Die Feuerwehr ist gespannt und bleibt weiter am Ball. Weitere Berichte folgen!
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