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Mit Kriegsbeginn 1939 lichteten sich die Reihen der Kameraden durch Einberufung, und in der Folge oftmals Tod und Verwundung. Zahlenmäßig schon sehr
geschwächt, galt es für die Wehr am 16. September 1942 einen Brand in der Gastwirtschaft Mayr in Au zu bekämpfen. Stall und Stadel standen in Flammen, das Wohngebäude konnte gerettet werden. Die Wende des
Kriegsglücks 1942/43 führte dazu, daß auch die Zivilbevölkerung immer stärker in den Krieg mit hineingezogen wurde. Massenhafte Flächenbombardements feindlicher Luftstreitkräfte zerstörten unzählige deutsche Städte,
brachten Tod und Verderben.
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Die wenigen, in Dinkelscherben verbliebenen Männer waren kaum mehr in der Lage, den Brandschutz zu
gewährleisten, so daß am 7. Februar 1943 98 Frauen und Mädchen zum Feuerwehrdienst verpflichtet wurden. Am 1. Mai desselben Jahres wurden darüberhinaus 48 Jungen zum Feuerwehrdienst herangezogen. Bereits zu
dieser Zeit wurden vereinzelte süddeutsche Städte von Luftangriffen heimgesucht, die Löscheinsätze ungeahnten Ausmaßes und nachbarschaftliche Löschhilfe unzähliger Wehren bzw. nun Feuerschutzpolizei-Einheiten
erforderten. Dies führte unsere Wehr bis nach München. Dazu erhielt die Wehr am 5. Januar 1944 aus Beständen des Luftschutzes ein Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 15.
Von da an war die Feuerwehr mehr und mehr eingespannt in die Wirren des politischen Welttheaters, bei zahlreichen schweren Luftangriffen versuchte die Wehr, bestehend aus Jugendlichen, Frauen und alten Männern
zu retten, was zu retten war. Oft vergeblich! Im folgenden einige Einsätze aus dieser schrecklichen Zeit:
25. Februar 1944: Schwerer Luftangriff Augsburg 13. April 1944: Luftangriff Augsburg
4. Juni 1944: Luftangriff München 12.–16. Juli 1944: Schwere Luftangriffe München 4. März 1945: Luftangriff Schwabmünchen
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Als sich bereits das Kriegsende abzeichnete, griffen am 21. April 1945 feindliche Tiefflieger Dinkelscherben an.
Sechs Anwesen in der Marktstraße gingen in Flammen auf. Getroffen waren die Anwesen Gleich (Lätlesbauer), Altstetter und Maischberger, Glink (Hofmüller), Remmele und Finkl. Nun war auch die eigene Heimat betroffen
und die Wehr tat ihr Möglichstes, soweit dies die personelle und technische Situation angesichts dieses Großschadensereignisses erlaubte. Am 8. Mai 1945 endete in Europa der Krieg, der weltweit ca. 55 Millionen
Opfer gefordert hatte. 17 Kameraden unserer Wehr waren von den Schlachtfeldern fern der Heimat nicht mehr zurückgekehrt.
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