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Eine besondere Ehre und Anerkennung für die Freiwillige Feuerwehr Dinkelscherben stellte die Durchführung des ersten Feuerwehrtages nach dem
Krieg am 12. März 1950 dar. Mit einer Schulübung von vier Löschgruppen und eine Abschlußübung im Spital demonstrierte Kommandant Fischer dem damaligen Kreisbrandinspektor Glaß aus Gersthofen und den versammelten
Kommandanten undBürgermeistern des Landkreises die Schlagkraft unserer Wehr. Im selben Jahr wurde am 25. November der ehem. Vorstand Sebastian Gleich zum Ehrenvorstand, der langjährige Kommandant Anton Hafner zum
Ehrenkommandant und Branddirektor Moritz Bund zum Ehrenmitglied ernannt.
Am 5. Mai 1951 wurde anläßlich einer Versammlung auf Anregung von Vorstand
Kraus die Gründung einer Musikkapelle vorgeschlagen. Diesen Vorschlag zu realisieren,erklärte sich der anwesende Michael Hübler bereit. Somit darf sich die
Feuerwehr mit als einer der Gründer der heutigen Musikvereinigung Dinkelscherben bezeichnen. Einer der ersten besonderen Höhepunkte nach dem
Krieg war die Fahnenweihe am 22. Juli 1951. Stifter dieser Fahne war der Ehrenbürger des Marktes, Herr Ferdinand Kraus aus München, ein Bruder des Vorstandes. Geweiht wurde diese Fahne, die der Fähnrich auch
heute noch stolz bei vielen Anlässen präsentiert, von Pfarrer Prestele. Der Patenverein war die FF Zusmarshausen. Für diese großherzige Stiftung wurde Ferdinand Kraus am 1.Oktober 1951 zum Ehrenmitglied ernannt.
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Kurz danach wurde am 18. August eine eigene Löschgruppe in Au gegründet unter der Führung von Josef Schmid
und Karl Geh. Am 6. Juli 1952 konnte das 80jährige Gründungsjubiläum gefeiert werden. Dabei trat erstmalig die
neugegründete Musikkapelle unter Leitung von Michael Hübler auf. Eine stolze Wehr mit großer Tradition, die für
damalige Verhältnisse sehr gut ausgerüstet war, präsentierte sich in einem Festumzug der Bevölkerung, die die Straßen des Marktes säumte. Am Montag fand dann noch eine Gefallenenehrung statt, in deren Anschluß eine
Nachfeier im Gasthaus Lutz bis weit nach Mitternacht abgehalten wurde. Kommandant Fischer wurde am 1. August gleichen Jahres zum Kreisbrandmeister ernannt, ein Amt, das er bis 1967 innehatte.
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Mitte der Fünfziger Jahre erkannten die politisch Verantwortlichen, daß es, auch im Zuge des wirtschaftlichen
Aufschwunges, allmählich an der Zeit war, die technische Ausrüstung der Feuerwehren zu verbessern. Ein Großteil
der Fahrzeuge und Geräte stammte nämlich noch aus der Kriegs- bzw. Vorkriegszeit und dementsprechend war der Zustand. So beschloß der Kreistag im Jahre 1956 für die Freiwillige Feuerwehr Dinkelscherben ein
Tanklöschfahrzeug zu beschaffen. Dieses TLF 16/24, vom Typ Mercedes-Benz, Aufbau Bachert wurde der Wehr am 13. Oktober 1957 vom damaligen Landrat Albert Kaifer übergeben. Nach den Wehren von Gersthofen,
Göggingen und Haunstetten war die FF Dinkelscherben die vierte Wehr im Altlandkreis Augsburg, die über ein derartiges Fahrzeug verfügte. Mit zwei Fahrzeugen war die Wehr nun bestens ausgerüstet und von nun an bei
vielen Großschadensereignissen im westlichen Landkreis im Einsatz |