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Zum 1. Juli 1972 wurden im Rahmen der kommunalen Gebietsreform die Landkreise Augsburg, Schwabmünchen, sowie Teile der Landkreise Wertingen, Donauwörth und
Neuburg/Do. zum Großlandkreis Augsburg zusammengeschlossen. Die Organisation der Feuerwehren wurde dadurch insofern betroffen, als nun drei Kreisbrandinspektionen mit je einem KBI an der Spitze gebildet wurden. Über
diesen Inspektionen stand der Kreisbrandrat, damals Karl Wiedemann aus Anried. Die FF Dinkelscherben zählte nun zum Zuständigkeitsbereich der Inspektion Mitte. Ebenfalls am 1. Juli wurde die Gemeinde Anried zu
Dinkelscherben eingemeindet, der 1976 Ettelried und 1978 weitere sieben, bis dahin selbständige Gemeinden folgen sollten. Als weitere Verbesserung der Ausrüstung wurde in diesem Jahre ein Einsatzleitwagen des
Landkreises vom Typ Ford Transit in Dinkelscherben stationiert. Um den dringend nötigen Personalnachwuchs zu gewährleisten, wurde am 22. Januar 1973 der Beschluß zurAufstellung einer Jugendgruppe gefaßt. Erster
Jugendleiter war der Kamerad Alfred Fendt.
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Die Unterbringung und Ausrüstung der Wehr war nun aufs Beste geregelt, so daß vom 13. bis 15. Juli 1973 das
100jährige Gründungsjubiläum im Rahmen eines großen Feuerwehrfestes begangen wurde. Das Amt des Schirmherrn
dieses Festes, das als voller Erfolg bezeichnet werden konnte, übernahm der neue Landrat Dr. Franz-Xaver Frey.
Als besondere Höhepunkte konnten Vorstand Kraus und Kommandant Fischer eine große Schauübung, ein Gastkonzert einer Kapelle aus Gargazon/Südtirol und einen Festzug mit vielen Wehren aus der näheren und weiteren
Umgebung präsentieren. Eine Attraktion im Umzug war die Mitwirkung einer amerikanischen Marinekapelle, die gerade zu einem Gastspiel in Europa weilte.
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